Vertreibung der Juden: Preußen nimmt die von Österreich vertriebenen 50 Juden-Familien um 1670 auf


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(3) Einwanderungspolitik von 1671 bis 1713: Wandel durch Handel

Um die Bedeutung der jüdischen Einwanderung für Preußen unter Friedrich II. zu verstehen, ist der Blick zurück notwendig, der die preußische Einwanderungspolitik seit dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (Regierungszeit: 1640-1688) und seinem Nachfolger Friedrich I., seit 1701 König in Preußen (Regierungszeit: 1688 -1713), betrachtet. In dieser Zeit wurden die Grundlagen für den wirtschaftlichen und politischen Aufstieg Brandenburg-Preußens gelegt.

Zur Erinnerung: In Gebieten östlich der Elbe, in denen jüdische Familien erstmalig seit der askanischen Besiedlung im 13./14. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurden, gab es immer wieder Anwerbungsversuche. Für die jüdischen Familien galten bestimmte Judenordnungen, die aber immer abhängig vom Landesherrn waren und regional sehr unterschiedlich sein konnten. Es kam jedoch immer wieder auch zu Ausweisungen jüdischer Familien, zuletzt in der Mark Brandenburg 1571 nach dem Tod Joachim II., Kurfürst von Brandenburg. Für den Tod wurde…

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